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FLUXX strebt für 2007 ausgeglichenes Ergebnis an

FLUXX AG / Jahresergebnis

Veröffentlichung einer Corporate-News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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FLUXX strebt für 2007 ausgeglichenes Ergebnis an

- Wertberichtigung aktiver latenter Steuern belastet Ergebnis 2006
- Expansion ins europäische Ausland wird vorangetrieben   

Altenholz/Hamburg, 29. März 2007 – Der Gücksspielspezialist FLUXX AG (ISIN
DE000A0JRU67) hat heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Hamburg
seinen endgültigen Jahresabschluss vorgelegt. Demnach stieg der Nettoumsatz
von 22,0 Mio. Euro im Vorjahr um 132 Prozent auf 50,9 Mio. Euro in 2006.
Wesentlicher Wachstumstreiber war hierbei das Sportwettengeschäft, das im
abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als die Hälfte des Nettoumsatzes
erwirtschaftet hat.

Das Konzernergebnis fiel mit -8,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro)
deutlich negativ aus, was jedoch zum Großteil auf die Wertberichtigung
aktiver latenter Steuern zurückzuführen ist. Hieraus resultiert auch die
Differenz zum bereits Anfang März kommunizierten vorläufigen Ergebnis in
Höhe von -3,2 Mio. Euro.  Die nicht zahlungswirksame Korrektur wurde auf
die Verlustvorträge vorgenommen, die nach der aktuellen Planung nicht mehr
mit hinreichender Wahrscheinlichkeit innerhalb des Prognosezeitraums
realisiert werden können. Die unsicheren regulatorischen Rahmenbedingungen
insbesondere auf dem deutschen Glücksspielmarkt hatten eine Überarbeitung
der langfristigen Konzernplanung der FLUXX AG erforderlich gemacht.

Im operativen Geschäft haben sich die erhöhten Aufwendungen für
Rechtsberatung und Lobbyaktivitäten im Rahmen der Monopoldebatte in
Deutschland belastend auf das Ergebnis ausgewirkt. Das Ergebnis vor
Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) fiel von 6,5 Mio. Euro im
Vorjahr auf 0,5 Mio. Euro in 2006. Der seit Anfang 2006 zum FLUXX-Konzern
gehörende Sportwettenanbieter myBet.com hat aufgrund hoher
Marketingaufwendungen im Rahmen der Fußball-WM einen EBITDA-Verlust in Höhe
von 2,0 Mio. Euro beigetragen. Für 2007 ist jedoch mit einem positiven
Ergebnisbeitrag zu rechnen - bereits in den ersten beiden Monaten des
laufenden Geschäftsjahres arbeitete myBet.com profitabel.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich von 2,3 Mio.
Euro in 2005 auf -5,9 Mio. Euro in 2006 und liegt damit auf der Höhe des
vorab veröffentlichten Ergebnisses. Ursächlich hierfür waren gestiegene
Abschreibungen in den stark wachsenden Geschäftsfeldern Spielgemeinschaften
und Lotto im Einzelhandel.

Trotz hoher Aufwendungen erzielte der FLUXX-Konzern einen positiven
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Rückgang der frei
verfügbaren Liquidität auf 15,1 Mio. Euro resultiert daher im Wesentlichen
aus Investitionen in den Ausbau des stationären Lottovertriebs sowie der
Finanzierung der myBet.com-Akquisition.

Ausblick

Das Geschäftsjahr 2007 wird weiterhin stark geprägt sein von der Debatte
über die zukünftige Ausgestaltung des deutschen Glücksspielmarktes, die
sich mittlerweile zugunsten der privaten Unternehmen aufhellt. Der von der
Mehrheit der Bundesländer vorgelegte Glücksspielstaatsvertrag wird nach der
harschen Kritik der EU-Kommission mit hoher Wahrscheinlichkeit in seiner
jetzigen Fassung nicht in Kraft treten. Das Bundesverfassungsgericht hat
jedoch eine Neuregelung des Sportwettmarktes in Deutschland ab 2008
gefordert. Die FLUXX AG setzt sich zusammen mit einer Vielzahl anderer
Unternehmen aus der Branche sowie der CDU in Schleswig-Holstein für einen
unveränderten Lotterie-Markt und die Einführung eines Konzessionsmodells
für Sportwetten ein.

Um die Abhängigkeit vom derzeit noch rechtlich unsicheren deutschen
Glücksspielmarkt zu reduzieren, wird FLUXX verstärkt im europäischen
Ausland investieren. Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Spanien,
sollen in 2007 weitere Länder folgen. Der Schwerpunkt wird auf denjenigen
Ländern der EU liegen, in denen der Markt für Glücksspiele bereits
teilweise oder gänzlich liberalisiert ist oder sich im
Liberalisierungsprozess befindet. Hierzu zählen Länder wie Großbritannien,
Österreich, Spanien, Italien, Belgien sowie einige osteuropäische Staaten.

Derzeit analysiert FLUXX einige vielversprechende Unternehmen, die als
sinnvolle Ergänzung die strategische Positionierung der FLUXX Gruppe im
europäischen Glücksspielmarkt verbessern könnten. In Großbritannien hat
FLUXX bereits im Dezember 2006 eine Tochtergesellschaft gegründet, der im
Februar 2007 eine britische Buchmacherlizenz zugeteilt wurde. Auf Basis
dieser Lizenz soll noch in der ersten Jahreshälfte 2007 ein Online-Angebot
für Sport- und Pferdewetten aufgebaut werden.

So lange weiterhin rechtliche Unsicherheiten in Bezug auf die weitere
Entwicklung des deutschen Glücksspielmarkts bestehen, wird die FLUXX AG
auch in 2007 verstärkt Lobbyarbeit betreiben und einen erhöhten
Rechtsberatungsbedarf haben. Dennoch rechnet der Vorstand in 2007 mit einer
im Vergleich zu 2006 deutlich verbesserten Ertragslage. Angestrebt wird ein
ausgeglichenes Ergebnis sowie ein positiver operativer Cashflow.

Kennzahlen 2006


                                         2006              2005
                                         Tsd. Euro         Tsd. Euro
Bruttoumsatz                             127.716           102.938
Vermittelte Spieleinsätze                76.795            80.986
Nettoumsatz                              50.921            21.952
EBITDA                                   533               6.536
EBIT                                     -5.886            2.334
Konzernergebnis                          -8.740            1.719
Ergebnis je Aktie (in Euro)              -0,60             0,13
                                         31.12.2006        31.12.2005
Netto Cash                               15.118            24.282
Eigenkapital                             39.035            47.572


Der vollständige Jahresabschluss 2006 wird heute auf den Internetseiten www.deutsche-boerse.com und www.fluxx.com zum Download zur Verfügung gestellt. Über FLUXX: FLUXX ist ein auf die Vermittlung von Lotto und Wetten spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Altenholz bei Kiel. Die für den Betrieb erforderlichen Rechte und Lizenzen sowie das technische und marktrelevante Know how versetzen FLUXX in die Lage, jede Form von lizenziertem Glücksspiel über unterschiedliche Vertriebswege an den Endkunden zu vermitteln. Neben den eigenvermarkteten Angeboten jaxx.de, jaxx.com, myBet.com und Telewette stellt FLUXX seine Produkte und Dienstleistungen auch anderen Unternehmen und Organisationen zur Verfügung, die über umfangreiche Endkundenbeziehungen verfügen. Hierzu zählen die Online-Dienste AOL, Freenet, Lycos und Yahoo! Espana, der Pay-TV-Sender Premiere, der Burda-Verlag sowie die Lottogesellschaften der Bundesländer Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die FLUXX AG ist seit September 1999 an der Deutschen Börse notiert (ISIN DE000A0JRU67) und beschäftigt derzeit konzernweit rund 150 Mitarbeiter. Kontakt: FLUXX AG Investor Relations & Corporate Communications Stefan Zenker Tel. +49 (40) 85 37 88 47 Fax +49 (431) 88 10 44 0 Mail stefan.zenker@fluxx.com DGAP 29.03.2007 --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Emittent: FLUXX AG Ostpreußenplatz 10 24161 Altenholz Deutschland Telefon: +49 (0)431 88 104-0 Fax: +49 (0)431 88 104-40 E-mail: info@fluxx.com www: www.fluxx.com ISIN: DE000A0JRU67 WKN: A0JRU6 Indizes: Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------