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Sieg vor dem BGH: JAXX AG bereitet Schadenersatzklage gegen Lotto-Kartell in Millionenhöhe vor

JAXX AG / Rechtssache

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Sieg vor dem BGH: JAXX AG bereitet Schadenersatzklage gegen Lotto-Kartell
in Millionenhöhe vor

- Bundesgerichtshof bestätigt endgültig Rechtswidrigkeit des Boykotts von
gewerblichen Spielvermittlern durch die Lottogesellschaften
- Kartellsenat des BGH verweist auf erhebliche Bedenken der EU-Kommission
am Glücksspielstaatsvertrag

Karlsruhe/Altenholz, 14. August 2008 – Der Bundesgerichtshof hat heute in
seinem Lotto-Kartellurteil die Grundlage für umfassende Schadenersatzklagen
gegen das deutsche Lotto-Kartell geschaffen. Der BGH hat letztinstanzlich
festgestellt, dass die Lottogesellschaften Umsätze von gewerblichen
Spielvermittlern wie JAXX nicht boykottieren dürfen. Außerdem verwiesen die
Karlsruher Richter in ihrem Urteilsspruch auf die erheblichen Bedenken der
Europäischen Kommission an der Rechtmäßigkeit des seit Anfang des Jahres
geltenden Glücksspielstaatsvertrags und auf die hierzu anstehende
Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs.

Der Glücksspielspezialist JAXX AG (ehem. FLUXX AG, ISIN DE000A0JRU67)
begrüßt ausdrücklich das Urteil im Wettbewerbsstreit zwischen dem
Bundeskartellamt und den deutschen Lottogesellschaften. Stefan Hänel,
Vorstand Finanzen, Recht und Personal der JAXX AG: 'Wir sind sehr zufrieden
mit dem Richterspruch, da er den Beschluss des Kartellamts in allen
Punkten, die unser Geschäft betreffen, vollumfänglich bestätigt.'

Ursache der Auseinandersetzung war das im Jahr 2005 gestartete Projekt von
JAXX, Lottoscheine über Terminals in Supermärkten und Tankstellen zu
vermitteln. Um die eigenen rund 25.000 Lottoannahmestellen vor dem
unliebsamen Wettbewerb zu schützen, hatten die 16 Landesgesellschaften
beschlossen, Umsätze aus dem so genannten 'terrestrischen Vertrieb' von
privaten Vermittlern nicht anzunehmen. Das Bundeskartellamt stellte
daraufhin im August 2006 fest: Dieser Boykott verstößt gegen deutsches und
europäisches Wettbewerbsrecht.

Obwohl auch das Oberlandesgericht Düsseldorf im Juni 2007 den
Kartellamtsbeschluss bestätigte, versuchten einzelne Lottogesellschaften
das Geschäft von JAXX weiterhin zu behindern, zum Beispiel mittels
Abmahnungen und rechtswidriger Kündigungen. 'Der uns aus dem Boykott und
seinen Auswirkungen entstandene Schaden summiert sich mittlerweile auf
einen deutlich siebenstelligen Betrag', so Stefan Hänel. 'Wir werden die
Ansprüche umgehend mit unseren Anwalten prüfen und zügig durchsetzen.
Unsere Gesellschaft und unsere Aktionäre haben mit der vorliegenden
Entscheidung nun endlich die Grundlage, um eine angemessene Entschädigung
geltend zu machen.'

Über JAXX:

JAXX ist ein auf die Vermittlung von Lotto und Wetten spezialisiertes
Unternehmen mit Sitz in Altenholz bei Kiel. Die für den Betrieb
erforderlichen Rechte und Lizenzen sowie das technische und marktrelevante
Knowhow versetzen JAXX in die Lage, jede Form von lizenziertem Glücksspiel
über unterschiedliche Vertriebswege an den Endkunden zu vermitteln. Neben
den eigenvermarkteten Angeboten jaxx.de, jaxx.com, myBet.com,
pferdewetten.de und Telewette stellt JAXX seine Produkte und
Dienstleistungen auch anderen Unternehmen zur Verfügung, darunter AOL,
freenet, Yahoo und Lycos. Die JAXX AG ist seit September 1999 an der
Deutschen Börse notiert (ISIN DE000A0JRU67) und beschäftigt derzeit
konzernweit rund 180 Mitarbeiter.

Kontakt:
JAXX AG
Investor Relations & Corporate Communications
Stefan Zenker
Tel. +49 (40) 85 37 88 47
Fax +49 (431) 88 10 44 0
Mail stefan.zenker@jaxx.com


14.08.2008  Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache:      Deutsch
Emittent:     JAXX AG
              Ostpreußenplatz 10
              24161 Altenholz
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)431 88 104-0
Fax:          +49 (0)431 88 104-40
E-Mail:       ir@jaxx.com
Internet:     www.jaxx.com
ISIN:         DE000A0JRU67
WKN:          A0JRU6
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
              in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
 
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