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Hohe Sonderabschreibungen und Wertberichtigungen belasten Konzernergebnis der JAXX AG

JAXX AG / Vorläufiges Ergebnis

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Hohe Sonderabschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von rund 15 Mio.
Euro, die auf die Auswirkungen des Glücksspielstaatsvertrags zurückzuführen
sind, haben bei der JAXX AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 zu einem
Konzernverlust nach IFRS in Höhe von 16,9 Mio. Euro geführt.

Insgesamt hat der Vorstand der JAXX AG mit den tiefgreifenden
Bilanzkorrekturen nun eine bereinigte Basis geschaffen, die der besonderen
wirtschaftlichen und rechtlichen Situation der JAXX AG Rechnung trägt.
Damit wurde der Grundstein für eine erfolgreiche wirtschaftliche
Entwicklung gelegt.

Während nach vorläufigen, untestierten Zahlen das EBITDA mit +6,3 Mio. Euro
nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag, fiel das EBIT aufgrund von
Sonderabschreibungen auf Sachanlagen und Firmenwerte von -4,9 Mio. Euro im
Vorjahr auf -10,1 Mio. Euro in 2008. Das Konzernergebnis wurde zusätzlich
belastet durch die Wertberichtigung von aktiven latenten Steuern auf
Verlustvorträge von Konzerntochtergesellschaften.

Dem negativen Jahresergebnis steht ein weiterhin intakter Wachstumstrend
gegenüber. Der Konzernumsatz konnte im Geschäftsjahr 2008 um 67 Prozent auf
123,5 Mio. Euro gesteigert werden. Ebenfalls positiv zu werten ist der hohe
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von 3,7 Mio. Euro. Zum
Jahresende 2008 lag der Finanzmittelbestand nach Investitions- und
Finanzierungstätigkeit bei 13,2 Mio. Euro (Vorjahr: 13,8 Mio. Euro).

Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2008 bei einer Bilanzsumme von 48,6
Mio. Euro 44,2 Prozent.

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Obwohl die Rechtmäßigkeit des Glücksspielstaatsvertrag von der Europäischen
Kommission sowie von Verwassungs- und Europarechtsexperten stark
angezweifelt wird, sieht das Gesetz seit Anfang 2009 ein Verbot der
Lotto-Vermittlung im Internet vor. Die terrestrische Vermittlung über
Supermärkte und Tankstellen ist zwar grundsätzlich unter Auflagen weiterhin
möglich, in fast allen Fällen wurde jedoch aus nicht näher dargelegten
Gründen eine Genehmigung verweigert.

In der Folge musste die JAXX GmbH, Hamburg, die flächendeckende Vermittlung
in Supermärkten, Tankstellen und Drogeriefilialen einstellen. Sämtliche
Investitionen in diesen Bereich wurden bis auf wenige genehmigte Standorte
abgeschrieben.

Kontakt:
JAXX AG
Investor Relations & Corporate Communications
Stefan Zenker
Tel. +49 (40) 85 37 88 47
Fax +49 (431) 88 10 44 0
Mail stefan.zenker@jaxx.com


24.03.2009  Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache:      Deutsch
Emittent:     JAXX AG
              Ostpreußenplatz 10
              24161 Altenholz
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)431 88 104-0
Fax:          +49 (0)431 88 104-40
E-Mail:       ir@jaxx.com
Internet:     www.jaxx.com
ISIN:         DE000A0JRU67
WKN:          A0JRU6
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
              in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
 
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